Ein herzliches Dankeschön unseren 4 Quartierläufern

„Wir würden es immer wieder tun…“, so ist die einhellige Meinung der vier Quartierläufer in Sachsendorf/Madlow Peggy Schlitz, Kerstin Drabow, Sylvana Dormin und Peter Rauhut. Sie fühlen sich in ihrer Arbeit als Quartierläufer sehr wohl und identifizieren sich mit dieser Aufgabe vollendst; und dies über die tägliche Arbeitszeit hinaus. In ihrem Einsatz sehen sie für sich und für ihr Territorium einen Sinn und fühlen sich in der Rolle eines aktiven und verantwortungsvollen Mitbürgers gefordert und anerkannt.

Das Projekt „ Quartierläufer Sachsendorf/Madlow“ wird am 30.Juni 2012 planmäßig nach fast 3-Jähriger Dauer beendet. Das stimmt alle vier sehr traurig. Obwohl vieles erreicht wurde, sehen sie noch so manche zu lösende Probleme. Sie sind verunsichert, wer sich nun künftig diesen Herausforderungen stellen wird?

Seit September 2009 besteht das Projekt „Quartierläufer Sachsendorf/Madlow“. Dieses Pilotprojekt im Land Brandenburg wurde auf Initiative des Bürgervereins-Vorsitzenden ,Peter Pollack, ins Leben gerufen. Von Anfang an gab Peter Pollack viel Herzblut und Engagement in dieses Projekt.

Der Bürgerverein „Sachsendorf/Madlow“ und die Regionalwerkstatt Brandenburg e.V. leiten aufgaben- und verantwortungsspezifisch gemeinsam dieses Projekt. . Durch den Vorstand des Bürgervereins „Sachsendorf/Madlow/ „ wurde Jürgen Krebs für die Anleitung der Quartierläufer eingesetzt, der die soziale Vernetzung dieses Projekts mit anderen Projekten sowie Einrichtungen und Behörden im Territorium unterstützte.

Die vier Quartierläufer sind Bürgerinnen und Bürger des Stadtteils und wurden bewusst für die verantwortungsvolle Tätigkeit als Quartierläufer ausgesucht.

Die Zielstellung des Projekts, das Miteinander und Füreinander im Stadtteil zu entwickeln, zu fördern und zu festigen, ist sehr anspruchsvoll und für die relativ kurzzeitige Projektdauer nur in Ansätzen lösbar. Die Quartierläufer sahen in ihrer Tätigkeit die Möglichkeit, einen Beitrag zur Lösung dieser gesellschaftlichen Zielstellung im Stadtteil zu leisten. Sie nahmen sich vor, ihr Bestes zu geben. Als wichtigste Aufgabe sahen sie den täglichen Kontakt mit den Bürgern. Sie nahmen die Hinweise, Anregungen und Kritiken auf und klärten vor Ort, was zu klären möglich war. Viele Probleme wurden an die zuständigen Stellen weitergeleitet. Als stets zuverlässige und kompetente Partner erwiesen sich das Ordnungsamt, die hiesige Polizeischutzstelle, die GWC sowie das eG Wohnen.

Den Quartierläufern ging es immer darum, Bürgernähe und Vertrauen zu entwickeln. Und sie freuten sich besonders über anerkennende Worte der Bürger auf Grund gelöster Probleme und abgewendeter Ärgernisse im Alltagsleben im Stadtteil. Groß war die Palette dieser Sorgen: Fahrbahnschäden, zerstörte bzw. fehlende Verkehrsschilder, Spielplatzzerstörungen, Schmierereien, Anlagenverschmutzungen, starker Ambrosios- Befall auf Grünanlagen in der Nähe von Kindereinrichtungen, Schäden an Verkehrs- und Elektroanlagen, störender Alkoholgenuss in der Öffentlichkeit u.v.m.

Ungelöst bleiben u.a. die Belästigungen durch den Hundekot sowie die unerlaubte Müllentsorgung bzw. –lagerung an den verschiedensten Stellen in unserem Stadtteil.

Auch erwähnenswert ist das Engagement der Quartierläufer bei der Ausrichtung von Veranstaltungen im Stadtteil. Nicht wegzudenken ist ihr großer und verantwortungsvoller Einsatz beim jährlichen Frühjahrsputz und bei der Organisierung und Durchführung der Kinderweihnachtsfeiern. Dass die Bürgerinnen und Bürger regelmäßig und verlässlich mit dem „Stadtteilfenster“ versorgt wurden, ist auch Verdienst der Quartierläufer.

Der Bürgerverein bedankt sich im Namen aller Bürgerinnen und Bürger von Sachsendorf/Madlow recht herzlich bei den Quartierläufern für die erfolgreiche und oft aufopferungsvolle Arbeit. Ich wünsche unseren Quartierläufern alles Gute in ihrem weiteren persönlichen und beruflichen Leben.

 

P.Pollack

Vorsitzender des Bürgervereins Sachsendorf/Madlow e.V.